Wenn’s kein Geld gibt – SPARKASSE!

Erfolgreiche Aktion der DKP: 263 Unterschriften für den Erhalt des Bargeldschalters der Sparkasse an der Falkenstraße

Der Bargeldschalter in der Lindener Sparkassenfiliale soll geschlossen und ersatzlos gestrichen werden. Mit Unverständnis, Kopfschütteln und Wut reagierten große Teile der Lindener Bevölkerung auf die angekündigte Schließung. 263 Bürgerinnen und Bürger unterzeichneten im Rahmen einer 4-stündigen Aktion am Donnerstag (20. Februar 2020) den Aufruf der DKP Hannover und forderten damit den Verwaltungsrat der Sparkasse Hannover auf „weiteren Service- und Arbeitsplatzabbau augenblicklich zu stoppen“. Die Filiale an der Falkenstraße soll ein „Pilotprojekt“ für andere Filialen der Sparkasse Hannover werden. Ohne Bargeldschalter sollen die Räumlichkeiten demnächst zu einer Art Kommunikationszentrum für Veranstaltungen, Diskussionen und Lesungen für Händler, Vereine und Institutionen „aufgemotzt“ werden. 3 Millionen Euro sind für diesen Umbau vorgesehen. Nach Abschluss des „Pilotprojektes“ soll die Schließung weiterer Bargeldschalter folgen und das Bargeldgeschäft dann nur noch an einigen, besonders stark frequentierten Standorten angeboten werden. Die Sparkasse Hannover schränkt ihre soziale Verantwortung mit diesem bürgerfeindlichen Vorhaben weiter ein. Alles begleitet vom Abbau von 200 Arbeitsplätzen, unter anderem durch Standortschließungen in den benachbarten Stadtteilen Linden-Süd, Limmer, Calenberger Neustadt und Davenstedt. Die Leidtragenden sind letztendlich die Kunden. Als wären die Abschaffung des kostenlosen Girokontos, die Streichung von Guthabenzinsen und die Verluste durch die Inflation nicht schon Belastung genug: Der beabsichtigte Service-Abbau ist nicht hinnehmbar und Widerstand aus Sicht der DKP jetzt nötig!

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Veranstaltungen der Ini „Frieden mit Russland“ März/April

Freitag, 27.03., 19 h im Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover, U-Bahn (10) Ungerstr.:

US-/NATO Manöver: Auf dem Weg zur neuen Ostfront?

Es referiert und diskutiert Rüdiger Goebel, Mitarbeiter im Büro von MdB Sevim Dagdelen (Linkspartei)

 

Freitag, 24.04., 19 h im Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92, 30165 Hannover, U-Bahn (1,2) Dragonerstr.:

Für eine neue europäische Friedenspolitik:

Russland verstehen !

Es referiert und diskutiert: Prof. em. Dr. Wilfried Schreiber, Oberst a.D. der NVA, Förderkreis ‚Darmstädter Signal‘

 

US-/NATO Manöver „Defender Europe 2020“: Auf dem Weg zur neuen Ostfront?

Noch bis in den Mai hinein führen die USA und NATO-Staaten ein Großmanöver transatlantischer Mobilmachung durch. „Defender Europe 2020“ soll eine Invasion von 20.000 US-Soldaten mit sich bringen. Dieser Aufmarsch wird dann im Folgenden verstärkt durch die bereits an der russischen Westgrenze stationierten etwa 17.000 NATO-Soldaten. Das ist damit der größte Aufmarsch seit Ende des „Kalten Krieges“ in Europa!

Das Manöver ist ausgewiesenermaßen gegen Russland gerichtet. In kurzer Zeit sollen die US-Verbände mit Panzern und Soldaten quer durch Europa v.a. durch Deutschland und Polen an die russische West-grenze verlegt werden. Für die Erhöhung militärischer Mobilität baute und baut die EU mit 6,5 Milliarden Euro Straßen und Brücken in Richtung russischer Westgrenze „kriegsverwendungsfähig“ aus.

Das ganze Unterfangen findet genau 75 Jahre nach Niederschlagung des deutschen Faschismus statt. Die damalige Sowjetunion allein hatte am Ende 27 Millionen Kriegstote zu beklagen.

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Filmtipp: J‘ veux du soleil. Ich will Sonne.

François Ruffin, Gilles Perret, Frankreich, 2019, 80 Min., DCP, OmU

MI 12.02.2020, 20:30, Kino im Sprengel (Schaufelder Str., Nordstadt)

Ein Film über die Gelbwesten.

Links, rechts, militant, chaotisch – das Bild der Gelbwesten in der Presse ist meist negativ. Doch niemand kann die Geschichte glaubhafter erzählen als die Aktivist*innen selbst.

François Ruffin und Gilles Perret begeben sich auf einen Trip quer durch Frankreich und erkunden die Ursachen der Gelbwesten-Proteste. An Kreisverkehren, Mautstationen und auf Supermarktparkplätzen teilen die Menschen Ihnen ihre Erfahrungen mit. Mit Ironie und Optimismus nehmen sie sich des Themas an.
Auf den Straßen Frankreichs formiert sich mit den Gelbwesten eine neue soziale Bewegung, die die Grundfesten der etablierten neoliberalen Politik bis ins Mark erschüttert. Es ist das Frankreich der kleinen Leute, derjenigen, die nur ihre Arbeitskraft besitzen, die nicht mehr mitmachen wollen und sich aufzulehnen beginnen: Erwerbslose, Lohnabhängige, prekär Beschäftigte, Saisonarbeiter, Kleinunternehmer oder Handwerker mit geringen Einkommen. Auch viele Rentner und Rentnerinnen haben eine gelbe Weste angezogen. Seit 2014 erlitten sie wiederholt Kürzungen ihrer Bezüge – die meisten müssen mit unter 1.000 Euro monatlich auskommen – oder erlebten, wie es ihren Kindern und Enkelkindern immer schlechter geht.
Gegen neoliberale Reformprogramme gab es in den letzten Jahren immer wieder starke Widerstände. Die Gelbwesten jedoch stellen eine neue Qualität sozialer Bewegung dar. Sie entstanden überraschend für alle anderen politischen Kräfte und unterscheiden sich teilweise in ihren Aktionsformen und internen Strukturen von klassischen Protestbewegungen. Ein lehrreiches Beispiel.

 

Einladung zum Jahresauftakt der DKP Hannover

„Vorwärts – und nicht vergessen!“

Unter diesem Ruf laden wir euch zum Jahresauftakt in unser Büro ein.

Samstag, den 15. Februar

DKP-Kreisbüro

Göttinger Straße 58

Beginn:18 Uhr

Das Erreichte aus dem letzten Jahr soll an diesem Abend ebenso wenig vergessen werden, wie der Blick vorwärts auf das begonnene Jahr.

Es gilt den starken Offensiven der Kriegstreiber, der Finanzoligarchie und der neoliberal geführten Politik entschlossen und geschlossen entgegenzutreten.

Geschlossen gegen:

die Kriegs- und Angriffsvorbereitungen der Nato gegen Russland unter dem Deckmantel „Defender 2020“,

einen Ausverkauf & eine Entdemokratisierung der Kommunen

unter anderem durch Schuldenbremse und EU-Diktat

eine Wohnungspolitik, die nicht der Gemeinnützigkeit und Versorgung dient, sondern den Profitinteressen von Investoren und Unternehmen und vieles mehr.

Lasst uns bei Speis’ und Trank, Musik und Bildern gemeinsam und solidarisch in ein

spannendes und kämpferisches Jahr starten,

in dem wir zusammenstehen – und dem Klassengegner eine starke Linke verpassen!

Mit roten Grüßen
Frank Darguß (Kreisvorsitzender)
Sabine Huppert (stellvertretende Kreisvorsitzende)

für den Kreisvorstand der DKP Hannover

 

Grußwort an die KKE

Am Samstag den 11. Januar waren Mitglieder des Kreisvorstands der DKP Hannover beim Jahresauftakt der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) in Hannover. Hier ist unser Grußwort:

Liebe Genossinnen und Genossen,

vielen Dank für die Einladung zu Eurer Jahresauftaktveranstaltung. Wir freuen uns, die solidarischen Grüße der DKP Hannover zu überbringen zu dürfen.

Hinter uns liegen zwei Jahre, in denen wir Kommunistinnen und Kommunisten viele Hundertjahrfeiern begehen konnten, die Oktoberrevolution 1918, die Novemberrevolution 1919 und natürlich die Gründung der KKE, ebenfalls 1918, wie wir alle wissen.

Das vor uns liegende Jahr 2020 eint alle Kommunistinnen und Kommunisten dieser Welt in dem Gedenken an Wladimir Iljitsch Lenin, der in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag gefeiert hätte. Nur halb so viele Jahre sind vergangen, seitdem die Rote Armee den deutschen Faschismus besiegte und den zweiten Weltkrieg in Europa zum Ende brachte.

Auch in diesem Jahr werden die hannoverschen Kommunistinnen und Kommunisten am Ostermarsch teilnehmen und gegen die imperialistischen Kriege demonstrieren, darauf komme ich gleich nochmal zurück.

Der Jahresauftakt der DKP Hannover wird am Samstag, dem 15. Februar stattfinden, und wir laden Euch herzlich ein, bei uns im Parteibüro in der Göttinger Straße, hier in Linden-Süd, daran teilzunehmen. Weiterlesen