Konferenz: Individuum und Gesellschaft – Menschenbild und Persönlichkeitstheorie im Marxismus

Öffentliche Wissenschaftliche Konferenz zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Samstag, 28. April 2018, Hannover

Vorträge und Diskussion

Was ist der Mensch?
Klaus Hartmann

Persönlichkeit und sozialer Sinn
Prof. Dr. Wolfgang Jantzen

Die Leere der Frankfurter Schule
Klaus Linder

Warum und wie passen Mensch und Arbeit zusammen?
Dr. Elmar Witzgall

Das Menschenbild des informationstechnologischen Kapitals
Dr. Werner Seppmann

Samstag, 28. April 2018, 10.30 – 17 Uhr
Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, 30451 Hannover
Stadtbahn Linie 10 – Hauptbahnhof Richtung Ahlem, Haltestelle „Ungerstraße“
Kostenbeitrag 10 Euro, ermäßigt 7 Euro

.Deutscher Freidenker-Verband, Verbandsvorstand
in Zusammenarbeit mit:

  • Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden (OKV) e.V.,
  • Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) e.V.,
  • Gesellschaft zur rechtlichen und humanitären Unterstützung (GRH) e.V.,
  • Arbeiterfotografie – Forum für Engagierte Fotografie,
  • Marx-Engels-Stiftung Wuppertal,
  • Marx-Engels-Zentrum Berlin,
  • DKP Hannover

Hier ist der Flyer zur Konferenz: 180428-Einladung-Konferenz_Faltblatt

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DKP: Stoppt die imperialistische Kriegsführung gegen Syrien!

Pressemitteilung der DKP

Grade erst hat sich die mit allergrößtem medialen und diplomatischem Aufwand produzierte Kampagne  rund um einen angeblichen „Giftgas-Anschlag“ gegen einen ehemaligen russischen Doppelagenten in das aufzulösen begonnen, was sie von Beginn  an war – nämlich eine von der britischen Regierung und ihren Geheimdiensten lancierte üble Variante der psychologischen Kriegsführung gegen Russland.  Doch  schon legen die USA und  die mit ihr verbündeten NATO-Staaten eine noch üblere und gefährlichere Fortsetzungsgeschichte auf.

Die Story von „Assads Giftgasangriff auf unschuldige Kinder und Zivilisten“ in dem letzten von islamistischen Terrorgruppen besetzten Viertel der nahe bei Damaskus liegenden Stadt Duma, soll nun als Rechtfertigung für einen unmittelbar bevorstehenden „harten Militärschlag“ gegen Syrien dienen.

US-Präsident Trump erklärte auf Pressekonferenz am gestrigen Montag, die Entscheidung werde binnen 48 Stunden  „Montagnacht oder kurz darauf“ fallen. Nichts ist ausgeschlossen.“ Man werde herausfinden, „ob es Russland, Syrien, Iran oder alle zusammen waren.“ Dafür hätten sie einen „hohen Preis“ zu bezahlen.  Trump droht also mit einem möglichen flächendeckenden Krieg. Zusammen mit der französischen Präsidenten Macron werde an einer „gemeinsamen starken Antwort“ gearbeitet.

Über seinen Twitter-Account hatte Trump den syrischen Staatspräsidenten Assad zuvor bereits als „Tier“ bezeichnet. Und schon werden Vorschläge von „Experten“ diskutiert, welche Militärschläge die „effektivsten“ seien. Von der Zerstörung der kompletten syrischen Luftwaffe ist bereits die Rede. Weiterlesen

Steintorplatz für Geschäftsbebauung privatisiert?

Diese Grundsatzfrage, ob der Steintorplatz für eine Geschäfts-Bebauung privatisiert werden soll, stellt der von der Stadtverwaltung inszenierte „Bürgerbeteiligungsprozess“ bezeichnenderweise gar nicht. 500 000 € soll das Verfahren kosten. Die Privatisierung ist das, was die Stadt bislang verfolgt hat.

Wir geben anlässlich des Herumeierns der Stadtverwaltung zu bedenken:

 Stadtdialog – Partizipation – Integration

Je prekärer die soziale Lage für immer mehr Stadtbewohner/innen wird, je perspektivloser Schule und Ausbildung immer größere Anteile der Jugend in die Arbeitslosigkeit werfen, je mehr gering Verdienende aus den Stadträumen verdrängt werden, umso intensiver versuchen die Rathäuser mit neuen „Angeboten“ einbindend zu reagieren. Die rettenden Stichworte sind „Stadtdialog, Partizipation und Integration“. Da wird demokratische Beteiligung an allen Planungsschritten und Entscheidungen simuliert und immer perfekter inszeniert. Da ist inzwischen ein Gewerbe von Prozessbegleitung, Moderation und Evaluation entstanden. Dieses Gewerbe – natürlich private Firmen – steht in gehöriger Abhängigkeit vom kommunalen Management und weiß deshalb genau, worauf es dem ankommt. Die Planungs- und Entscheidungs-prozesse erhalten auf diese Weise den falschen Stempel „vom Volk gemacht“. Mit „Stadtdialog, Partizipation und Integration“ kommen sie professionell daher. Ihre Aufgabe aber ist es, die eigentlichen Probleme und Anliegen der Bürger unter den Teppich zu kehren. Diese Entmündigung muss bekämpft werden.

Ostermarsch Hannover 2018

Gemeinsam: Kriege ächten – Frieden gestalten

Ostersamstag 31. März

10:30 Kröpcke: Start

11:00 Aegidienkirche: Auftaktkundgebung

anschließend Demonstration

12:00 Steintor: Kundgebung und Infomarkt – Musik, Informationen, Sketche

Es rufenauf: Friedensbüro Hannover, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegs-dienstgegnerInnen (DFG-VK) Hannover, Hiroshima-Bündnis, ver.di Ortsverein Hannover, attac Hannover, Arbeitskreis „Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der ev. Kirchen in Niedersachsen“, Stadtjugendring Hannover, IPPNW Studi-Gruppe Hannover, NAV-DEM Hannover, Ronahi kurd. Frauenrat, DIDF Hannover, Palästina-Initiative, VVN/BdA Hannover, Die Linke.Region Hannover, Die Linke.SDS, solid, DKP Kreisvereinigung Hannover, SDAJ Hannover, Initiative „Kein Militär mehr“, Friedenskreis St. Jakobi

Hier findet ihr den Flyer mit dem Aufruf: Ostermarsch Flyer

Profitquelle Sozialwohnungen

In Sozialwohnungen mit Belegrechts- und Mietpreisbindung kann das städtische Wohnungsamt Berechtigte einweisen. „Doch die Zahl der sogenannten Belegrechtswohnungen sinkt rapide, weil Altverträge auslaufen – allein in diesem Jahr mehr als 900. Jetzt will die Stadt Vermietern eine Erhöhung der Zuschüsse anbieten, um zumindest über einen Teil der Wohnungen weiter verfügen zu können.“ (HAZ 8.3.2018)

In den privaten Miethäusern erlöschen nach 10 bis max. 15 Jahren die Belegrechts- und die Preisbindung. Diese zwar öffentlich geförderten Wohnungen werden dann auf dem „freien“ Markt gehandelt. Da machen diese „Privaten Vermieter“ ihren höheren Profit. Die Wohnungsbauförderung der Stadt Hannover ist wesentlich die Förderung privater Investoren.

Die DKP fordert: Öffentlich bauen statt Finanzinvestoren fördern d.h. städtische Sozialwohnungen mit niedrigen Mieten und Belegrechten, die nicht erlöschen. Die Profitquellen für die „Privaten“ sind zu schließen.

Meldung vom gleichen Tag (HAZ 8.3.):
„500 Millionen für den Kronsberg. Die Baugrundstücke für das größte Neubaugebiet Niedersachsens sind verkauft. Zwei Konsortien regionaler und überregionaler Wohnungsbauunternehmen haben der Stadt insgesamt 271 000 Quadratmeter Bauland abgekauft.“

Konflikte mit der Bauverwaltung hatte der Präsident der Architektenkammer nicht!

Zum Abschied des Architektenkammerpräsidenten Wolfgang Schneider (HAZ 1.3.18 „Architektur braucht Kommunikation“)

Zu den Konflikten, die einige Berufskollegen mit der Bauverwaltung haben – nein, dazu will er sich nicht äußern. „Ein Baudezernent ist vor allem dafür da, auf die Qualität im Städtebau zu achten“, sagt er dann doch. „Da ist es klar, dass es auch Konflikte gibt.“

DKP Hannover zu Herrn Schneiders Konflikten

  • Schloss Herrenhausen: Gegen historisierende Bauten hat er sich in Hannover stets ausgesprochen, abgesehen vom Schloss Herrenhausen.
  • Privater Reichtum: Die VW-Stiftung, Deutschlands größte private Wissenschafts-Stiftung baut sich das Schloss. Ein zentraler Zugang zu den Gärten ist nicht mehr möglich.
  • Öffentliche Armut: die Stadt Hannover stellt der VW-Stiftung das städtische Grundstück für 99 Jahre kostenlos zur Verfügung und zahlt als Untermieter Millionen für Museumsflächen.
  • Der Steintorplatz: „Ich (Wolfgang Schneider Anm. DKP) fände eine Bebauung des Steintorplatzes richtig“. Völlig im Gegensatz steht hier der Kammerpräsident Schneider zur Initiative hannoverscher Architekten und Stadt-/Landschaftsplanern: „Eine Bebauung des Steintorplatzes ist die falsche Antwort.“

Die DKP: Wer braucht denn noch mehr Geschäfte und Verkaufsfläche, für die ein öffentlicher Platz privatisiert werden soll? Durch eine attraktive Gestaltung mit hoher Aufenthaltsqualität kann eine wunderschöne Oase in der Innenstadt entstehen.