Advertisements

Weiterlesen

Zu Tode gehetzt

Unter der Überschrift Motorradfahrer stirbt auf Flucht vor der Polizei berichtete die HAZ am 4. Juni vom Tod eines 23-jährigen Motorradfahres in Wunstorf. Nach diesem Bericht hatte eine Streife der Polizei über Funk gehört, dass ein Motorradfahrer ein Auto beschädigt haben sollte. Die Polizisten entdeckten den Mann und verfolgten ihn mit Blaulicht. Bei der Verfolgungsjagd verlor der Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, krachte gegen ein Verkehrsschild, durchbrach eine Mauer und fuhr gegen eine Hauswand, wo er tödlich verletzt liegenblieb.

Als die Polizei die Verfolgung aufnahm, lag gegen den Fahrer lediglich der Verdacht einer Sachbeschädgung vor. Er hatte niemanden gefährdet oder bedroht. Dieser an sich läppische Anlass reichte der Polizeistreife als Grund, den Mann in den Tod zu hetzen. Vom polizeilichen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel hatten die beteiligten Polizisten offenbar keine Kenntnis, dafür aber Sinn für “Action” mit ihrem Dienstfahrzeug. Der Vorfall wird auch dadurch nicht weniger schlimm, dass der HAZ-Bericht nachschiebt, der Mann habe keinen Führerschein gehabt und sei angetrunken gewesen.

Eine Polizei, die in ihren Reihen Leute hat, bei denen schnell die Sicherungen durchbrennen und die offenbar Spaß an der Hetzjagd haben, brauchen wir nicht. Ein Polizei, die nicht mit Augenmaß und Zurückhaltung für die Sicherheit der Bürger eintritt, sondern die aus geringfügigem Anlass mit blutiger Härte vorgeht, wollen wir nicht.

Der Steintorplatz ist ein bedeutender „Freiraum“ in der City

Aktion der DKP Hannover auf dem Steintor

Für die abstruse Idee von SPD, GRÜNEN und Stadtverwaltung den Steintorplatz mit zwei sechsstöckigen Kaufhausblöcken vollzubauen, gab es stadtweites Unverständnis, Proteste und

bei der letzten Kommunalwahl eine eindeutige Quittung. Nach über eineinhalb Jahren Stillstand wird jetzt eine mehrmonatige 500.000 Euro kostende Bürgerbeteiligung durchgeführt. Vorfestlegungen für die künftige Gestaltung sollen dabei angeblich keine Rolle spielen – aber eine (Mitmach-) Falle scheint durchaus gegeben.

Unsere Anregungen für die Platzgestaltung

Wir unterstützen die Gedanken von PlanerInnen aus Hannover, die diese anlässlich der Auslegung des Bebauungsplans im September 2016 in einer Stellungnahme veröffentlicht hatten:

Die Grundstruktur des Platzes soll nach dem Vorbild der toskanischen Stadt Siena als Halbkreis mit strahlen- förmig gegliederter, robuster Pflasterung beibehalten werden.

Aber die Aufenthaltsqualität mit mehr Grün und Sitzbereichen ist zu verbessern. Dazu werden beitragen:

– Wasserspiele an der Mauer Münzstraße;

– ein weiterer Pavillon auf dem südlichen Platz mit ergänzender Gastronomie mit Außenplätzen und Toiletten.

Ziel ist eine innerstädtische Oase der Ruhe als positiver, erholsamer Kontrast zu den benachbarten, stark frequentierten Haupt- und Geschäftsstraßen.

Auch künftig muss der Steintorplatz Raum für Märkte unterschiedlichen Charakters sein: von Marktschreiern bis Vegetariern, für Sport-Events (Beach-Volleyball), für Feste, für kommerzielle oder wohltätige Präsentationen, nicht zuletzt für politische Aktionen und Demonstrationen – alles auf einem zentral gelegenen Innenstadt-Platz. Die sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Bevölkerung insbesondere die Belange von Sport, Freizeit und Erholung sind hier zu berücksichtigen.

Auf diesem Platz sollen sich auch künftig die unterschiedlichsten Kulturen begegnen – auf einem Platz für das Volk, nicht nur für die Oberschicht und den Kommerz!

So könnte der Steintor aussehen!

Meinst Du, die Russen wollen Krieg?

Die über 50 Millionen Toten im 2. Weltkrieg, darunter 13,5 Millionen in China und 27 Millionen in der Sowjetunion, mahnen uns: Wir brauchen keinen Militäraufmarsch gegen Russland, keine neue Ostfront. Umfragen belegen, dass die übergroße Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland eine neue Entspannungspolitik gegenüber Russland will, die eine Sicherheitspartnerschaft, kulturelle sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil umfasst. Einer Neuauflage des Ost-West-Konflikts, steht der Wunsch nach Abrüstung, nach Abbau von Feindbildern, nachVölkerverständigung und guter Nachbarschaft gegenüber.

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Informations- und Diskussionsveranstaltung in Hannover

mit Andrej Hunko (MdB, Die Linke), und Andreas Maurer (MdK, Die Linke)

29. Juni 2018, 19 Uhr; Freizeitheim Hannover-Linden, Windheimstr. 17

Veranstalter:

Initiative „Frieden mit Russland“ (Frank Braun, Rainer Butenschön, Johannes Magel, u.a.)

Arbeit und Leben Niedersachsen Mitte

Der Flyer zur Veranstaltung in Deutsch: russland_va_juni_2018_dt und in Russisch: russland_va_juni_2018_russ

Karl Marx und Industrie 4.0?

DKP Gruppe Hannover-Linden lädt ein zur Diskussion:

Vor 200 Jahren wurde Karl Marx geboren.

Vor über 150 Jahren ist sein Hauptwerk „Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie“ veröffentlicht worden.

Was kann uns Marx heute zu aktuellen Entwicklungen der kapitalistischen Gesellschaft überhaupt noch sagen?

Lassen sich Schlagworte wie Industrie 4.0, Office 2.0, Cyberangriffe, Finanzkrise und Kryptowährung mit marx ́schen Werkzeugen analysieren? Marx konnte ja nicht   auf Entwicklungen eingehen, von denen er noch nichts wissen konnte, oder doch?

„Die Bourgeoisie kann nicht existieren, ohne die Produktionsinstrumente, also die Produktionsverhältnisse, also sämtliche gesellschaftlichen Verhältnisse

fortwährend zu revolutionieren.“ So Marx und Engels im „Manifest der Kommunistischen Partei“.

Wir wollen gemeinsam mit Euch den Versuch wagen, diese Fragen zu beantworten.

Wer: DKP Gruppe Hannover Linden

Wann: Montag, 4. Juni 2018, 19:30 Uhr

Wo: Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, 30451 Hannover, Raum 11

Kommt vorbei!

Hannoversches Volksblatt Mai

Das neue Hannoversche Volksblatt ist da! Hier könnt ihr es online lesen: Mai 2018

Wenn ihr das Blatt in Papierform haben möchtet (dazu noch die neue UZ, die Zeitung der DKP und auch noch andere Informationen) besucht uns doch an unserem Stand beim 1. Mai Fest des DGB vorm Rathaus . Oder kommt mal beim „Roten Freitag“ in unserem Büro, Göttinger Straße 58, zwischen 16 uns 19 Uhr vorbei!