„Investor“ will das Steintor bebauen

Die HAZ berichtete 22. / 23.9.14):
– Bebauungsplanänderung bereits begonnen,
– zu vertraulichen Gesprächen äußerst sich die Stadt grundsätzlich nicht,
– der „Baupolitiker“ der SPD-Fraktion Ewald Nagel: der Platz hat Potenzial für eine Aufwertung – für wen wohl!

Wer dieser Investor ist, das wird nicht verraten
Man hört und liest viel über den Stadtdialog des OB Schostok und seiner Verwaltung: Ziele und Strategien für ein integriertes Stadtentwicklungskonzept „Hannover 2030“ seien in einem breiten öffentlichen Dialog mit den Bürgern zu erarbeiten.
Im Konzept für die Innenstadt City 2020+ wurde das Verscherbeln öffentlicher Räume beschlossen: der Klagesmarkt, der Marstall und der Köbelinger Markt beim Ausländeramt, das abgerissen werden soll. Dummdreist steht in der Broschüre der Verwaltung: Das ‚Übermaß’ an Fläche eröffnet viele Gestaltungsspielräume.
Am Steintor war in dieser „Planung“ bislang noch großzügiger Stadtraum, Freifläche für Veranstaltungen verschiedenster Art. Hier finden viele politische Veranstaltungen, große Beach-Volleyball-Veranstaltungen und Marktschreier-Wettbewerbe u.a. statt.
Welcher „Investor“ da zwei Büro- und Geschäftshäuser mit bis zu 22 Meter Höhe bauen möchte – das bleibt ganz geheim. Als Gefälligkeitsplanung ändert die Stadt nun den Bebauungsplan.
Man kann nur hoffen, dass – über diese Formalitäten hinaus – viele die Wut packt und dass sie den Investor und damit die für ihn gefertigte Planung zum Teufel jagen.