Der fortbestehende Skandal: Die Bücherei im Freizeitheim Linden

Zu Recht kann man die bereits im Juni 2013 liquidierte Bücherei als ständiges Mahnmal für die Unfähigkeit des örtlichen Bezirksrates und insbesondere der hannoverschen Ratspolitik bezeichnen.
Nach über 50-jährigem erfolgreichen Wirken musste diese Institution im Stadtteil – vor allem „dank“ SPD und Grünen – ihre Arbeit beenden. Monatelanger Leerstand folgte.
Über 25.000 Bürger/innen forderten übrigens den Erhalt der Bibliothek durch Ihre Unterschrift. Wie glaubwürdig ist es eigentlich, wenn die Stadtverwaltung zum großen Bürgerdialog über die Zukunft der Stadt und zur Teilhabe aufruft und gleichzeitig die eindeutige Meinung von 25.000 Unterzeichner/innen ignoriert?
Die Forderung nach Einrichtung einer Kinder- und Jugendbücherei in den vorhandenen Räumlichkeiten ist vollkommen berechtigt und auch realisierbar. Stadtverwaltung und Stadtpolitik könnten jetzt – wenn sie es denn ernsthaft wollten – ihre Dialogbereitschaft demonstrieren und den Bürgerwillen endlich umsetzen.