Sozialer Wohnungsbau für breite Bevölkerungsschichten…

…das gab es einmal bis Ende der 60er Jahre. Damals wurde ein Drittel des gesamten Wohnungsbestandes mit preislich gebundenen Wohnungen als Voraussetzung für eine sozial ausgleichende Wohnungspolitik angesehen.
Da überrascht es nicht, wenn die Voruntersuchungen für das Hannoversche Wohnkonzept 2025 feststellen, dass 39% der Mieterhaushalte – das sind 86.300 Haushalte in unserer Stadt – auf preisgünstigen Wohnraum angewiesen sind. Doch die Sozialwohnungen, auf die das Wohnungsamt Belegrecht für die Berechtigten mit entsprechend geringem Einkommen ausübt, machen nur 6,5 % des Gesamtwohnungsbestands aus und sie nehmen laut Sozialbericht der Stadt jährlich um ca. 330 Wohnungen ab, weil die Belegrechte auslaufen. Mit dem Wohnkonzept 2025 hat sich die Stadt vorgenommen, nur 100 neue Wohnungen als Sozialwohnungen herunterzusubventionieren. Das Wohnungsproblem wird somit immer größer.

Das kommunale Wohnraumförderungsprogramm ist ein Förderprogramm für Investoren: In die „Kostenmiete“ gehen die Kapitalkosten – sprich die erwartete Rendite – voll ein – und das sind zwei Drittel der „Kostenmiete“, die dem „Privaten“ für das Heruntersubventionieren anerkannt werden.

Klar, ohne Rendite investiert kein „Privater“. Das ist der Grund, warum die DKP fordert:
Öffentlich bauen statt Private Fördern. Die städtische GBH soll als gemeinnützige Gesellschaft Wohnungen bauen – ohne Rendite. Sie soll zu politisch-sozialen Mieten verpflichtet werden.