Was sagt die KKE zur Lage in Griechenland?

Angriff der EU auf die griechische Demokratie –
Widerstand der griechischen Bevölkerung gegen die Troika
Vortrag von Emmanuel Korakis, Mitglied der KKE, mit anschließender Diskussion
am Freitag den15. April um 18 Uhr im DKP Büro Göttinger Straße 58
Seit mehreren Jahren befindet sich die griechische Gesellschaft im finanziellen Würgegriff von Europäischer Zentralbank, dem Internationalen Währungsfond und der Europäischen Kommission, der „Troika“, um Kredite an hauptsächlich deutsche Banken zurückzuzahlen. Die Mehrheit dieser Kredite sind aufgenommen worden, um die EU Außengrenze abzusichern, das Militär nach den Richtlinien des Lissaboner Vertrages aufzurüsten und Prestigeobjekte wie zur Fußball EM zu finanzieren. Nutznießer dieser Staatsausgaben sind große Unternehmen gewesen, oftmals deutsche wie im Militärbereich. Doch zahlen müssen es die Beschäftigten in Griechenland mit Rentenkürzung, Lohnabbau, völligem Wegfall von Gesundheitsversorgung und Massenentlassungen im staatlichen und privaten Sektor.
Doch so lange es den von EU Seite beauftragten und von griechischer Regierung durchgeführten Demokratieabbau und Sozialkahlschlag gibt, so lange gibt es auch Widerstand – vor allem von Seiten der organisierten Beschäftigten. Die kommunistisch orientierte Gewerkschaftsfront PAME steht oft als organisatorische und ideologische Kraft hinter den Protestformen. Wie diese aussehen und welche Erfolge es im Widerstand gegen die „Institutionen“ gibt, wollen wir uns berichten lassen und über Möglichkeiten der Solidarität diskutieren.
Veranstaltung der DKP Hannover und der KKE Hannover