Niedersachsen will EU-Außengrenzen in Türkei, Iran, Afghanistan und Pakistan

Ministerpräsident, Stephan Weil, der demnächst selbst nach Iran reisen wird, äußerte sich am 25.03.2016 in der FAZ über die Migrantenströme: „Die Gespräche mit der Türkei begrüße ich sehr, es mag aber sein, dass sie nicht ausreichen werden. Wir werden gegebenenfalls auch mit Iran über eine Aufnahme von noch mehr Flüchtlingen aus seinen östlichen Nachbarstaaten Afghanistan und Pakistan sprechen müssen. Wir müssen auch dort versuchen, die Sicherung der EU-Außengrenzen schon vor Erreichen der eigentlichen Grenze wirksam werden zu lassen. Aus Pakistan und Afghanistan machen sich Menschen in einer Zahlengröße auf den Weg, die uns aus europäischer Sicht erschrecken muss. Darüber sollten wir mit dem Iran sprechen.“ Spät erfüllt sich damit der Wunsch des ehemaligen SPD-“Verteidigungsministers“ Struck, als er 2004 die Entsendung von Bundeswehrtruppen nach Afghanistan begründete: „Unsere Sicherheit wird auch am Hindukusch verteidigt.“