Konflikte mit der Bauverwaltung hatte der Präsident der Architektenkammer nicht!

Zum Abschied des Architektenkammerpräsidenten Wolfgang Schneider (HAZ 1.3.18 „Architektur braucht Kommunikation“)

Zu den Konflikten, die einige Berufskollegen mit der Bauverwaltung haben – nein, dazu will er sich nicht äußern. „Ein Baudezernent ist vor allem dafür da, auf die Qualität im Städtebau zu achten“, sagt er dann doch. „Da ist es klar, dass es auch Konflikte gibt.“

DKP Hannover zu Herrn Schneiders Konflikten

  • Schloss Herrenhausen: Gegen historisierende Bauten hat er sich in Hannover stets ausgesprochen, abgesehen vom Schloss Herrenhausen.
  • Privater Reichtum: Die VW-Stiftung, Deutschlands größte private Wissenschafts-Stiftung baut sich das Schloss. Ein zentraler Zugang zu den Gärten ist nicht mehr möglich.
  • Öffentliche Armut: die Stadt Hannover stellt der VW-Stiftung das städtische Grundstück für 99 Jahre kostenlos zur Verfügung und zahlt als Untermieter Millionen für Museumsflächen.
  • Der Steintorplatz: „Ich (Wolfgang Schneider Anm. DKP) fände eine Bebauung des Steintorplatzes richtig“. Völlig im Gegensatz steht hier der Kammerpräsident Schneider zur Initiative hannoverscher Architekten und Stadt-/Landschaftsplanern: „Eine Bebauung des Steintorplatzes ist die falsche Antwort.“

Die DKP: Wer braucht denn noch mehr Geschäfte und Verkaufsfläche, für die ein öffentlicher Platz privatisiert werden soll? Durch eine attraktive Gestaltung mit hoher Aufenthaltsqualität kann eine wunderschöne Oase in der Innenstadt entstehen.

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