Profitquelle Sozialwohnungen

In Sozialwohnungen mit Belegrechts- und Mietpreisbindung kann das städtische Wohnungsamt Berechtigte einweisen. „Doch die Zahl der sogenannten Belegrechtswohnungen sinkt rapide, weil Altverträge auslaufen – allein in diesem Jahr mehr als 900. Jetzt will die Stadt Vermietern eine Erhöhung der Zuschüsse anbieten, um zumindest über einen Teil der Wohnungen weiter verfügen zu können.“ (HAZ 8.3.2018)

In den privaten Miethäusern erlöschen nach 10 bis max. 15 Jahren die Belegrechts- und die Preisbindung. Diese zwar öffentlich geförderten Wohnungen werden dann auf dem „freien“ Markt gehandelt. Da machen diese „Privaten Vermieter“ ihren höheren Profit. Die Wohnungsbauförderung der Stadt Hannover ist wesentlich die Förderung privater Investoren.

Die DKP fordert: Öffentlich bauen statt Finanzinvestoren fördern d.h. städtische Sozialwohnungen mit niedrigen Mieten und Belegrechten, die nicht erlöschen. Die Profitquellen für die „Privaten“ sind zu schließen.

Meldung vom gleichen Tag (HAZ 8.3.):
„500 Millionen für den Kronsberg. Die Baugrundstücke für das größte Neubaugebiet Niedersachsens sind verkauft. Zwei Konsortien regionaler und überregionaler Wohnungsbauunternehmen haben der Stadt insgesamt 271 000 Quadratmeter Bauland abgekauft.“

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