Grußwort an die KKE

Am Samstag den 11. Januar waren Mitglieder des Kreisvorstands der DKP Hannover beim Jahresauftakt der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) in Hannover. Hier ist unser Grußwort:

Liebe Genossinnen und Genossen,

vielen Dank für die Einladung zu Eurer Jahresauftaktveranstaltung. Wir freuen uns, die solidarischen Grüße der DKP Hannover zu überbringen zu dürfen.

Hinter uns liegen zwei Jahre, in denen wir Kommunistinnen und Kommunisten viele Hundertjahrfeiern begehen konnten, die Oktoberrevolution 1918, die Novemberrevolution 1919 und natürlich die Gründung der KKE, ebenfalls 1918, wie wir alle wissen.

Das vor uns liegende Jahr 2020 eint alle Kommunistinnen und Kommunisten dieser Welt in dem Gedenken an Wladimir Iljitsch Lenin, der in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag gefeiert hätte. Nur halb so viele Jahre sind vergangen, seitdem die Rote Armee den deutschen Faschismus besiegte und den zweiten Weltkrieg in Europa zum Ende brachte.

Auch in diesem Jahr werden die hannoverschen Kommunistinnen und Kommunisten am Ostermarsch teilnehmen und gegen die imperialistischen Kriege demonstrieren, darauf komme ich gleich nochmal zurück.

Der Jahresauftakt der DKP Hannover wird am Samstag, dem 15. Februar stattfinden, und wir laden Euch herzlich ein, bei uns im Parteibüro in der Göttinger Straße, hier in Linden-Süd, daran teilzunehmen.

Besonders freuen wir uns auf den 1. Mai, weil wir im vorigen Jahr gemeinsam mit Euch und den türkischen Genossen von der TKP an der 1.Mai-Demonstration teilgenommen haben. Wir würden uns freuen, wenn dies am 1. Mai dieses Jahres wieder geschehen würde.

Außerdem findet auch in diesem Jahr wieder das UZ-Pressefest, das große Volksfest der DKP statt, dieses Jahr vom 28. bis 30. August wie immer in Dortmund.

Liebe Genossinnen und Genossen,  was würde Lenin denken, wenn er jetzt, in seinem 150 Geburtsjahr, eine Zeitung lesen würde? Nachrichten über eine mehr als 10 Jahre andauernde Wirtschaftskrise, die einige europäische Länder, besonders Griechenland, in den Ruin getrieben hat? Einen Handelskrieg zwischen den USA und dem – ja, immer noch! – kommunistisch geführten China! Und gegenwärtige Kriegsvorbereitungen mitten in Europa: die imperialistischen USA transportieren jetzt gerade, in diesen Monaten, zigtausende Soldaten, Panzer und Waffensysteme an die Grenze zu Russland. Ausgerechnet im Mai 2020, wenn Russland den Sieg des „großen vaterländischen Kriegs“ zum 75. Mal feiern wird, wollen die USA und ihre treuen Freunde ein Manöver abhalten, das es in dieser Dimension dort noch nie gegeben hat.

Liebe Genossinnen und Genossen, es ist Zeit, den USA und der Welt deutlich zu sagen, dass die Menschen in Europa, keine imperialistischen Kriege mehr haben wollen. Und es ist an der Zeit, der Bourgeoisie den Krieg zu erklären.

Hoch die internationale Solidarität!

Rot Front!