Kategorie: Hannoversches Volksblatt

Das Hannoversche Volksblatt März ist da!

Unser neues Volksblatt ist da!

Themen sind:

Hände weg von Venezuela!; Godehardistift: Wirtschaftsinteressen gegen Menschlichkeit.;  DKP zur Europawahl.; Ostermarsch 2019 in Hannover und natürlich etwas zum Frauentag am 8. März.

Hier könnt ihr das Volkblatt lesen: HVB März

Oder holt euch ein Exemplar Freitags von 16 bis 18 Uhr im Büro ab.

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Der Steintorplatz ist ein bedeutender „Freiraum“ in der City

Aktion der DKP Hannover auf dem Steintor

Für die abstruse Idee von SPD, GRÜNEN und Stadtverwaltung den Steintorplatz mit zwei sechsstöckigen Kaufhausblöcken vollzubauen, gab es stadtweites Unverständnis, Proteste und

bei der letzten Kommunalwahl eine eindeutige Quittung. Nach über eineinhalb Jahren Stillstand wird jetzt eine mehrmonatige 500.000 Euro kostende Bürgerbeteiligung durchgeführt. Vorfestlegungen für die künftige Gestaltung sollen dabei angeblich keine Rolle spielen – aber eine (Mitmach-) Falle scheint durchaus gegeben.

Unsere Anregungen für die Platzgestaltung

Wir unterstützen die Gedanken von PlanerInnen aus Hannover, die diese anlässlich der Auslegung des Bebauungsplans im September 2016 in einer Stellungnahme veröffentlicht hatten:

Die Grundstruktur des Platzes soll nach dem Vorbild der toskanischen Stadt Siena als Halbkreis mit strahlen- förmig gegliederter, robuster Pflasterung beibehalten werden.

Aber die Aufenthaltsqualität mit mehr Grün und Sitzbereichen ist zu verbessern. Dazu werden beitragen:

– Wasserspiele an der Mauer Münzstraße;

– ein weiterer Pavillon auf dem südlichen Platz mit ergänzender Gastronomie mit Außenplätzen und Toiletten.

Ziel ist eine innerstädtische Oase der Ruhe als positiver, erholsamer Kontrast zu den benachbarten, stark frequentierten Haupt- und Geschäftsstraßen.

Auch künftig muss der Steintorplatz Raum für Märkte unterschiedlichen Charakters sein: von Marktschreiern bis Vegetariern, für Sport-Events (Beach-Volleyball), für Feste, für kommerzielle oder wohltätige Präsentationen, nicht zuletzt für politische Aktionen und Demonstrationen – alles auf einem zentral gelegenen Innenstadt-Platz. Die sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Bevölkerung insbesondere die Belange von Sport, Freizeit und Erholung sind hier zu berücksichtigen.

Auf diesem Platz sollen sich auch künftig die unterschiedlichsten Kulturen begegnen – auf einem Platz für das Volk, nicht nur für die Oberschicht und den Kommerz!

So könnte der Steintor aussehen!

Zum Internationalen Frauentag

                             

Altes KPD Plakat

                            100 Jahre Frauenwahlrecht – wir wollen mehr!

 

Erstmalig konnten Frauen in Deutschland 1919 an den Wahlen zum ersten Parlament der jungen Weimarer Republik teilnehmen. Die verfassungsrechtlichen Grundlagen dafür wurden 1918 in Weimar geschaffen.

Dem war ein langer, harter Kampf vorausgegangen.

Die Erinnerung an dieses Ereignis ist sicher ein Meilenstein im Kampf um die Gleichberechtigung und ein Grund zum Feiern.

Aber damit war die Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht.

Wenn damit, dass Frauen auch gewählt werden können alles gut wäre, müssten wir in der Umsetzung unserer Forderungen schon viel weiter sein, schließlich haben wir eine Kanzlerin.

Stattdessen verdienen Frauen immer noch im Durschnitt ca. 22% weniger als Männer. Viele Berufe in denen Frauen arbeiten (z. B. Pflege, Handel,) werden schlecht bezahlt.

Frauen, die nach der Geburt ihrer Kinder wieder arbeiten wollen, haben es durch fehlende Kindergartenplätze und Betreuungseinrichtungen schwer.

Nur 27% der Frauen mit Kindern unter 6 Jahren arbeiten in Vollzeit, dafür 96% der Männer.

Ohne die Ausbeutung der Frauen z. B. im Niedriglohnbereich oder als „stille Reserve“ zu Hause, wäre der Kapitalismus in seiner jetzigen Form nicht aufrecht zu erhalten.

Was bleibt uns übrig? Wir müssen gemeinsam mit den Männern weiterkämpfen. Gleicher Lohn, bezahlbare Kindergärten, Horte und Krippen, Gleichberechtigung auch in den Köpfen.

Geht in die Gewerkschaften um euch gegen zu niedrigen Lohn zu wehren!

Geht auf die Straße und kämpft um eure Rechte!