Kategorie: Hannoversches Volksblatt

Zum Tag der politischen Gefangenen

Veranstaltung am 17. März im Pavillon

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Zum Internationalen Frauentag

                             

Altes KPD Plakat

                            100 Jahre Frauenwahlrecht – wir wollen mehr!

 

Erstmalig konnten Frauen in Deutschland 1919 an den Wahlen zum ersten Parlament der jungen Weimarer Republik teilnehmen. Die verfassungsrechtlichen Grundlagen dafür wurden 1918 in Weimar geschaffen.

Dem war ein langer, harter Kampf vorausgegangen.

Die Erinnerung an dieses Ereignis ist sicher ein Meilenstein im Kampf um die Gleichberechtigung und ein Grund zum Feiern.

Aber damit war die Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht.

Wenn damit, dass Frauen auch gewählt werden können alles gut wäre, müssten wir in der Umsetzung unserer Forderungen schon viel weiter sein, schließlich haben wir eine Kanzlerin.

Stattdessen verdienen Frauen immer noch im Durschnitt ca. 22% weniger als Männer. Viele Berufe in denen Frauen arbeiten (z. B. Pflege, Handel,) werden schlecht bezahlt.

Frauen, die nach der Geburt ihrer Kinder wieder arbeiten wollen, haben es durch fehlende Kindergartenplätze und Betreuungseinrichtungen schwer.

Nur 27% der Frauen mit Kindern unter 6 Jahren arbeiten in Vollzeit, dafür 96% der Männer.

Ohne die Ausbeutung der Frauen z. B. im Niedriglohnbereich oder als „stille Reserve“ zu Hause, wäre der Kapitalismus in seiner jetzigen Form nicht aufrecht zu erhalten.

Was bleibt uns übrig? Wir müssen gemeinsam mit den Männern weiterkämpfen. Gleicher Lohn, bezahlbare Kindergärten, Horte und Krippen, Gleichberechtigung auch in den Köpfen.

Geht in die Gewerkschaften um euch gegen zu niedrigen Lohn zu wehren!

Geht auf die Straße und kämpft um eure Rechte!

Karstadt – Kaufhof Kapitalistische Schacherei auf dem Rücken der Beschäftigten

 

Der österreichische Karstadt-Eigentümer und Immobilienspekulant Rene Benko hat dem kanadischen Kaufhof-Mutterkonzern Hudson Bay Company (HBC) ein Kaufangebot von ca. 3 Milliarden Euro gemacht. HBC hatte die Waren-hauskette erst 2015 für 2,8 Milliarden Euro von dem Düsseldorfer Metro-Konzern übernommen.

Die Übernahme von Kaufhof durch Karstadt wäre der Schlusspunkt einer jahrelangen Übernahme- und Ver-nichtungsschlacht in der Einzelhandelsbranche: Von einst vier großen Anbietern (Karstadt, Kaufhof, Hertie und Horten) bliebe noch ein Anbieter übrig, der gegenüber Ketten wie  Primark, H&M und anderen Einkaufszentren konkurrieren würde. Wenn immer weniger Anbieter sich den Markt aufteilen, nennt man das Monopolisierung – eine typische Erscheinung im modernen Kapitalismus.

Dem Immonilienspekulanten Benko geht es in erster Linie um die lukrativen Innenstadt-Lagen der Warenhäuser, die mit ca. 2,7 Milliarden Euro bewertet werden. Dass dabei bis zu 10.000 Arbeitsplätze von den jetzt noch 40.000 verloren gehen, wird eiskalt mit einkalkuliert. Denn es ist absehbar, dass an Standorten an denen es derzeit Kaufhof und Karstadt gibt, jeweils ein Haus geschlossen wird. Mindestens jedes dritte der 180 Warenhäuser ist daher von Schließung bedroht.Desgleichen werden absehbar die zwei bestehenden Verwaltungen zu einer gemeinsamen  zu-sammmengelegt. Weiterlesen

Unsere Direktkandidaten

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) wird in Hannover mit der Zustellerin Sabine Huppert (Calenberger Neustadt) im Wahlbereich 42 und dem parteilosen Werkzeugmacher Frank Braun aus Groß-Buchholz (Wahlbereich 41) als Direktkandidat/innen zur Bundestagswahl am 24. September 2017 antreten.

Frank Braun: „Ich habe mich bewusst als Nichtmitglied für eine DKP-Kandidatur entschieden, weil diese Partei am glaubwürdigsten und entschiedensten für Frieden und Abrüstung eintritt. Ob es die Atomkriegsdrohungen von Donald Trump oder die Aufrüstungspläne der hannoverschen CDU-Kandidatin,  Kriegsministerin von der Leyen sind, letzten Endes müssen wir dafür zahlen und notfalls auch bluten. Die Bundeswehr wurde zu einer Interventionsarmee ausgebaut, die inzwischen auf vielen Plätzen der Erde Krieg führt und uns ihre völkerrechtswidrigen Einsätze als „Friedensmissionen“ verkaufen will. Ich bin entschieden  für Abrüstung und Frieden. Statt Panzern und Raketen sollten die Gelder für Kitas, Schulen, Universitäten, für Krankenhäuser und Senioren-einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Und natürlich für mehr Ausbildungs- und   Arbeitsplätze.“

 

Sabine Huppert: „Unzweifelhaft hängt die Bundespolitik mit politischen Entscheidungen vor Ort zusammen. Nicht nur die handelnden Parteien sind dieselben. Wenn Städte und Dörfer von den oberen Ebenen nur unzureichend finanziell versorgt werden, so spiegelt sich das auf den unteren Ebenen in un-serem Leben wider. Auch in Hannover. Die immer noch vorgesehene Bebauung des Steintorplatzes, der geplante Verzicht auf Freibad und Sauna im Fössebad mit der beabsichtigten Verdrängung des Musik- und Kulturzentrums „Béi Chéz Heinz“ sind unrühmliche Beispiele. Wenn SPD, CDU, Grüne und AfD 19 Filialen der Sparkasse Hannover in der Region schließen wollen, halte ich es ebenfalls für unangebracht, sie mit Stimmen bei Wahlen zu belohnen. „Nach den Wahlen heißt es zahlen“, besagt ein Sprichwort. Ich kandidiere auch deshalb für die DKP, um das zu verhindern.“