Anti – Kriegstag

Am Sonntag 1. September

in Hannover beteitigen wir uns an folgenden Aktionen:

Um 11:15 Uhr treffen wir uns an der Aegidienkirche,  wo wir die Initiative „Frieden mit Russland“ mit ihrem Transparent unterstützen und die neuen HVB verteilen, wenn ihr außerdem noch DKP Fahnen mitbringt ist alles perfekt. Nach der Kirche geht es dann zum Maschsee Nordufer, zum Ehrenfriedhof wo um 11:30 Uhr eine Gedenkstunde stattfindet. Danach findet noch am Neuen Rathaus eine Gedenkstunde und ein Markt mit verschiedenen Initiativen und Gewerkschaften statt.

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Der Iran im Fadenkreuz der USA

Gibt es eine Perspektive für den Frieden im Mittleren Osten?

Veranstaltung am Do. 12. September 19 Uhr, Fzh. Vahrenwald, Vahrenwalderstr. 92, Hannover mit Prof. Mohssen Massarat

Am 21. Juni 2019 stand die Welt offenbar kurz vor dem Beginn eines neuen mörderischen Krieges.

Die US-Regierung stoppte nach eigenen Angaben einen groß angelegten völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran erst im letzten Moment. Stattdessen führte sie eine andere Kriegshandlung aus, eine Cyberattacke auf iranische Einrichtungen.

Doch die Gefahr eines erneuten Angriffskrieges der USA im Mittleren Osten und eines gefährlichen Flächenbrandes in dieser Region und womöglich darüber hinaus ist längst nicht gebannt. Das US-Imperium hat den Iran schon seit längerem als Gegner militärisch ins Fadenkreuz genommen.

Nachdem der US-Präsident das Atomabkommen mit dem Iran grundlos gekündigt und – befeuert von Saudi-Arabien und Israel – Kriegsschiffe in die Golfregion entsandt hat, droht der schon jahrzehntelange Kampf um die Vorherrschaft am Persischen Golf wieder aufzuflammen.

Prof. Mohssen Massarat und zahlreiche iranische Wissenschaftler*innen haben einen Appell an die Bundesregierung geschickt, alles in ihrer Machtliegende zu tun, um einen Flächenbrand im Nahen und mittleren Osten zu verhindern. Sie empfehlen einen Schulterschluss mit den Unterzeichnerstaaten des Atomvertrages (England, Frankreich, Russland und China) sowie die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran, die nur den Hardlinern Vorschub leisten.

Wir wollen mit dem Politikwissenschaftler und Iran- Experten Mohssen Massarrat diskutieren, welche politischen Schritte unternommen werden müssten, um eine stabile und gerechte Friedensordnung im Nahen und Mittleren Osten zu etablieren und was die Friedenskräfte in Hannover dafür tun könnten.

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Club Hannover in Kooperation mit dem Bildungswerk ver.di Nds. und Projekt Moderner Sozialismus Hannover

Roter Freitag

Einladung!

Jeden Freitag 16 – 18 Uhr In unserem Büro in der Göttinger Straße 58; gegenüber der ehemaligen Hanomag.

Man wird den Kiez nicht aus aus dem Butjer (Für alle Nicht-Hannovereaner: das ist ein gewieftes Kind, aber auch ein Spitzname für Bürger aus Linden) kriegen,

aber sicher doch den Butjer aus seinem Kiez!?

Ist Greta eine Kommunistin?

Weiß nur noch die Fernseh-Comedy, wo es lang geht?

Wie verhalten sich Kommunisten in freier Wildbahn?

Stellst du dir auch manchmal diese Fragen oder vielleicht ganz andere?

Du brauchst neue Argumente für die Auseinandersetzung mit den Kindern zuhause oder den Kollegen auf der Arbeit, aber die stehen weder in der Tageszeitung noch im Internet, und im Café reden alle nur im Kreis…

Wenn du ein offenes Ohr suchst, deine Meinung zur Diskussion stellen willst oder zu einem bestimmten Thema noch gar keine Meinung hast und dich bei einer Tasse Kaffee informieren möchtest. Wenn du Probleme ansprechen willst, die dir in deiner Nachbarschaft aufgefallen sind, eigene Ideen einbringen, gemeinsam gestalten und vielleicht auch aktiv werden willst:

Dann fühl dich angesprochen und komm vorbei.

Für alles, was unsere(n) Stadt(teil) und oft auch unseren ganzen Erdball betrifft.

Eure  „Roter-Freitag-Crew“

Sabine, Matthias, Frank, David, Anke & Steffen

DKP Hannover auf dem Fährmannsfest

Am Samstag den 10. 8. und am Sonntag den 11. 8. sind wir auf dem Fährmannsfest auf der Lindener Seite (da wo es keinen Eintritt kostet) mit einem schönen Infostand vertreten. Mit einem „Unglücksrad“, der neusten UZ; vielen weiteren Materialien und dem neuen Hannoverschen Volksblatt Extra. Und am Freitag dem 9. verteilen wir das HVB auch.

Schau doch mal vorbei!

Für alle die das nicht schaffen: Hier ist das neue HVB Extra auch zum Anschauen und lesen: HVB Aug 2019 extra

Gewerkschaftliche Kämpfe in die Offensive führen

Einladung zur Podiumsdiskussion

Freitag, 16.8. 19:00 Stadtteilzentrum Freizeitheim Linden Windheimstr. 4, 30451 Hannover

Die kapitalistische Gesellschaft, in der wir leben, befindet sich im Rechtsruck. Davon zeugen nicht nur Polizeigesetze wie das Niedersächsische Polizei Gesetz oder das Erstarken reaktionärer Parteien.

Soziale Rechte, hart errungen durch die kämpferische Arbeiterbewegung, werden immer weiter abgebaut. Das Vorbild vieler Herrschenden und Besitzenden: Die Wiedereinführung der 60-Stunden-Woche samt krasser Einschränkungen gewerkschaft­licher Rechte in Österreich.

Wir stellen die Fragen: Wie kann sich die Gewerk­schaftsbewegung hierzulande effektiv wehren? Und wie kann sie dabei zurück in die Offensive gelangen?

Es diskutieren: Rainer Perschewski (Betriebs­ratsvorsitzender der Zentrale der Bahnhofsgesellschaft der „Deutschen Bahn“ und Vorsitzender der EVG-Betriebsgruppe, Landes- und Bundessprecher der EVG- Betriebsgruppen sowie Mitglied im Landesvorstand Berlin und im Bundesvorstand der EVG) und weitere ReferentInnen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von DKP und SDAJ Hannover.

Heiße Luft von Minister Lies

Landesminister Lies, der sich für vieles zuständig sieht – Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz – stellte Anfang Juli den Wohnungsmarktbericht 2018/2019 für Niedersachsen vor. Interessanterweise saß bei dieser Vorstellung die Verbandsdirektorin der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit am Tisch.

Wahre Worte vom Minister: „Die Aussagen des Wohnungsmarktberichtes sind eindeutig: Wir haben weiterhin vielerorts im Land einen angespannten Wohnungsmarkt. Das gilt vor allem für unsere Ballungsgebiete, Universitätsstädte, wirtschaftlichen Regionen aber auch für die ländlichen Räume. Vielerorts fehlen günstige und vermehrt barrierefreie Wohnungen, Mietpreissteigerungen und ein Anziehen der Kaufpreise für Eigenheime und Eigentumswohnungen sind die Folge. Gleichzeitig ist der Bestand an Sozialwohnungen weiter rückläufig. Insofern ist die Schaffung von günstigen Wohnungen die Kernaufgabe der nächsten Jahre.“

Klartext: Das Geschäft mit Immobilien in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr auf einen Rekordumsatz von 22 Milliarden Euro gestiegen. Minister Lies weiß sehr wohl, dass viele Sozialwohnungen demnächst aus der Mietpreisbindung herausfallen: Von den vor 30 Jahren noch

120 000 Sozialwohnungen bleiben bis 2022 nur noch 40 000 übrig. Anstatt hier als Gesetzgeber aktiv zu werden um wenigstens diesen schmalen Bestand an  Sozialwohnungen zu erhalten, fällt dem SPD-Minister nichts besseres ein, als den Verursachern und Profiteuren der Krise des Wohnungsmarkts noch mehr Zucker in den Arsch zu blasen. Das Land Niedersachsen will den Immobilienunternehmen  zusätzlich 400 Millionen Euro für die soziale Wohnraumförderung zukommen lassen. Wer hat, dem wird gegeben!

Um den Mietenwucher wirklich zu bekämpfen, muss das Land nicht die Immobilienhaie hätscheln, sondern selbst als Anbieter von bezahlbarem Wohnraum auftreten, wie es der DGB Niedersachsen fordert. Niedersachsen muss jetzt eine landeseigene Wohnbaugesellschaft gründen und finanziell  gut ausstatten. Damit würde ein Gegengewicht gegen die schamlose Preistreiberei der Immobilienkonzerne geschaffen.

Richtig wäre, mit öffentlichen Geldern öffentlichen Wohnungsbestand zu bauen anstatt diejenigen, die sich an der Krise des Wohnungsmarkts schamlos bereichern, noch reicher zu machen. Anständig Wohnen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Dazu müssen Wohnungen für „Normalverdiener“, junge Familien und Rentner bezahlbar sein. Wohnungen sind Mittel zum Leben und keine Renditeobjekte!

Gegen Mietwucher hilft nur öffentlicher Wohnungsbau!

Aus dem HVB Extra zum Fährmannsfest