Getagged: Arbeit

Karstadt – Kaufhof Kapitalistische Schacherei auf dem Rücken der Beschäftigten

 

Der österreichische Karstadt-Eigentümer und Immobilienspekulant Rene Benko hat dem kanadischen Kaufhof-Mutterkonzern Hudson Bay Company (HBC) ein Kaufangebot von ca. 3 Milliarden Euro gemacht. HBC hatte die Waren-hauskette erst 2015 für 2,8 Milliarden Euro von dem Düsseldorfer Metro-Konzern übernommen.

Die Übernahme von Kaufhof durch Karstadt wäre der Schlusspunkt einer jahrelangen Übernahme- und Ver-nichtungsschlacht in der Einzelhandelsbranche: Von einst vier großen Anbietern (Karstadt, Kaufhof, Hertie und Horten) bliebe noch ein Anbieter übrig, der gegenüber Ketten wie  Primark, H&M und anderen Einkaufszentren konkurrieren würde. Wenn immer weniger Anbieter sich den Markt aufteilen, nennt man das Monopolisierung – eine typische Erscheinung im modernen Kapitalismus.

Dem Immonilienspekulanten Benko geht es in erster Linie um die lukrativen Innenstadt-Lagen der Warenhäuser, die mit ca. 2,7 Milliarden Euro bewertet werden. Dass dabei bis zu 10.000 Arbeitsplätze von den jetzt noch 40.000 verloren gehen, wird eiskalt mit einkalkuliert. Denn es ist absehbar, dass an Standorten an denen es derzeit Kaufhof und Karstadt gibt, jeweils ein Haus geschlossen wird. Mindestens jedes dritte der 180 Warenhäuser ist daher von Schließung bedroht.Desgleichen werden absehbar die zwei bestehenden Verwaltungen zu einer gemeinsamen  zu-sammmengelegt. Weiterlesen

Advertisements