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Eine starke Frau aus Hannover fürs EU-Parlament

Sabine Huppert

Die stellvertretende Kreisvorsitzende der DKP Hannover arbeitet als Zustellerin.

Die Mutter zweier Söhne ist bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und bei der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes aktiv.

Schon früh kam sie als Kind mit dem Staat der Banken und Konzerne in Berührung, als ihr Vater 1965 im Gefängnis saß, weil er Kommunist war.

Sabine kandidiert zum EU-Parlament, weil sie den Wahlkampf dazu nutzen will, mit Menschen in Diskussion und in Aktion für ihre Interessen zu kommen. Sie sieht die Stärke der DKP darin, dass die Partei eine klare Analyse zu den Verursachern von Krieg, Flucht und Armut hat.

Persönlich kann man Sabine oft am Freitag im DKP-Büro in Hannover treffen, oder auf dem UZ-Pressefest, auf

dem sie für die kulinarische Versorgung im Niedersachsenzelt sorgt.

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Unsere Direktkandidaten

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) wird in Hannover mit der Zustellerin Sabine Huppert (Calenberger Neustadt) im Wahlbereich 42 und dem parteilosen Werkzeugmacher Frank Braun aus Groß-Buchholz (Wahlbereich 41) als Direktkandidat/innen zur Bundestagswahl am 24. September 2017 antreten.

Frank Braun: „Ich habe mich bewusst als Nichtmitglied für eine DKP-Kandidatur entschieden, weil diese Partei am glaubwürdigsten und entschiedensten für Frieden und Abrüstung eintritt. Ob es die Atomkriegsdrohungen von Donald Trump oder die Aufrüstungspläne der hannoverschen CDU-Kandidatin,  Kriegsministerin von der Leyen sind, letzten Endes müssen wir dafür zahlen und notfalls auch bluten. Die Bundeswehr wurde zu einer Interventionsarmee ausgebaut, die inzwischen auf vielen Plätzen der Erde Krieg führt und uns ihre völkerrechtswidrigen Einsätze als „Friedensmissionen“ verkaufen will. Ich bin entschieden  für Abrüstung und Frieden. Statt Panzern und Raketen sollten die Gelder für Kitas, Schulen, Universitäten, für Krankenhäuser und Senioren-einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Und natürlich für mehr Ausbildungs- und   Arbeitsplätze.“

 

Sabine Huppert: „Unzweifelhaft hängt die Bundespolitik mit politischen Entscheidungen vor Ort zusammen. Nicht nur die handelnden Parteien sind dieselben. Wenn Städte und Dörfer von den oberen Ebenen nur unzureichend finanziell versorgt werden, so spiegelt sich das auf den unteren Ebenen in un-serem Leben wider. Auch in Hannover. Die immer noch vorgesehene Bebauung des Steintorplatzes, der geplante Verzicht auf Freibad und Sauna im Fössebad mit der beabsichtigten Verdrängung des Musik- und Kulturzentrums „Béi Chéz Heinz“ sind unrühmliche Beispiele. Wenn SPD, CDU, Grüne und AfD 19 Filialen der Sparkasse Hannover in der Region schließen wollen, halte ich es ebenfalls für unangebracht, sie mit Stimmen bei Wahlen zu belohnen. „Nach den Wahlen heißt es zahlen“, besagt ein Sprichwort. Ich kandidiere auch deshalb für die DKP, um das zu verhindern.“