Getagged: Linden

Rede zur Erinnerungsveranstaltung „Alfred Klose – Aufruf statt Nachruf“

Wir trauern um unseren Freund, Kollegen und Mitstreiter Alfred Klose, der 85-jährig nach einem Schlaganfall am 25. März verstarb. Ein jahrzehntelanges gemeinsames solidarisches Eintreten für die Rechte der Beschäftigten, für Demokratie und sozialen Fortschritt, antifaschistisches Engagement und Internationalismus verbindet uns mit ihm.

Im Rahmen einer bewegenden Erinnerungsveranstaltung im Kulturzentrum „Faust“ mit dem Titel „Aufruf statt Nachruf“ wurde sein vielseitiges Wirken, u. a. als Gewerkschafter, als Mitbegründer des DGB-Chores und als Redakteur von Radio Flora, gewürdigt.

Im Rahmen der Veranstaltung hielt Matthias Wietzer für die DKP Hannover die nachfolgende Rede:

Liebe Familie,  liebe Anwesende,

wir können es immer noch nicht so richtig fassen, dass Alfred tot ist und aus unserer Gemeinschaft gerissen wurde. Liebe, Arbeit, Fürsorge und Solidarität kennzeichnen sein Leben. Ein erfülltes Leben, bei dem es schwierig ist Einzelheiten herauszugreifen und zu würdigen.  Weiterlesen

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Schwer uns zu übersehen…

Zum Info-Stand der DKP Hannover auf dem Deisterstraßen -Fest 2019

…und zu überhören. Bei sommerlichen Temperaturen und mit swingender Musik aus mitgebrachten Lautsprechern nahmen wir am Stadtteilfest „Lust auf Linden-Süd“ teil.

Wir legten den Schwerpunkt am Info-Stand auf eine stärkere Verankerung unseres Büros an der Göttinger Straße im Stadtteil. Unter dem Slogan „Jeden Freitag – Roter Freitag“ luden wir mit spezifischen Fragen rund um das Thema Linden-Süd die BürgerInnen ein, mit uns in Kontakt zu treten.

Trotz der heiteren Stimmung wurden immer wieder die großen Themen Umwelt, Krieg und Wohnen an unserem Stand diskutiert. Das Herausarbeiten des Verhältnisses von kapitalistischen Staaten und der Monopole zur Ausbeutung von Mensch und Natur war dabei unser Anliegen.

Auch wenn uns die lokale Presse in ihren Blättern und auf ihren Web-Seiten ignoriert,

sprechen das Verteilen von 200 Einladungen zum „Roten Freitag“, über 30 verteilte UZ, etliche Diskussionen und Gespräche sowie ein Interview für eine starke Präsenz und Akzeptanz auf dem Fest und im Stadtteil.

Wir sehen uns auf der Straße! – oder am Roten Freitag von 16 bis 19 Uhr

* FRIED

Manege frei im Zirkus Ihme-Zentrum!

Ihmezentrum

Wer sehen möchte, was die Ergebnisse von Banken und weltweit agierenden „Investoren“ sind, gepaart mit einer verantwortungslosen Städtepolitik, die meint, dass Kapital und Profit die Heilsbringer einer Stadtentwicklung seien, sollte einen Blick auf das Ihme-Zentrum in Hannover werfen.

Die Stadt Hannover zog sich 1970 aus der Planung und damit aus der Verantwortung heraus. Darauf folgte eine Investment-Gruppe der anderen.

Der neue Mann im „Zirkus Ihme-Zentrum“ ist jetzt Lars Windhorst. Zurück in der Manege nach zwei Pleiten und mehreren Anklagen wegen Betrugs und Veruntreuung, aus denen er sich freigekauft hat bzw. mit Bewährung davongekommen ist. Seine Partner und Förderer schätzen sein „Chancen-Risiko-Verhältnis“, sprich seine Bereitschaft, ein hohes Risiko bei Anlagen etc. einzugehen.

Als Chef der Sapinda-Gruppe möchte er nun der Intown ihre rund 80 Prozent der Anteile am Ihm

e-Zentrum abkaufen. Die Chancen stehen gut. Lars Windhorst wusste im Ratsausschuss zu überzeugen: In klar kalkulierender Weise trug er die alten Ideen seiner Vorgänger vor. Alle Verträge,  die mit Intown abgeschlossen wurden, sollen weiter Bestand haben. Der Unterschied? Das Innovative? Die Sapinda-Gruppe will mehr Geld investieren. Das gefällt. Kritische Fragen der Ratsherren blieben aus. Eine Frage hätte z.B. sein können, ob es bei der geplanten „Revitalisierung“ des Ihme-Zentrums bis 2022 bleibt? Die Stadt hatte dafür zuletzt im Gegenzug ihren Mietvertrag um 18 Jahre verlängert (mit Kosten von mindestens 2.000.000 Euro pro Jahr).

Die Stadt Hannover hat die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, wieder auf unbestimmte Zeit abgegeben und das Wohl und die Interessen der Bürger, der Eigentümer, der Mieter in die Hand einer Spekulationsfirma gelegt, für die das Ihme-Zentrum nur „einen Investitionsanteil von unter 5% ihres Investitionsvolumens“ darstellt (Zitat-Quelle: NP, 22.03.’19). Weiterlesen

Godehardi gehört zu Linden!

Demo gegen die geplante Schließung des Godehardistifts

Jung und Alt haben sich heute, am 06. März 2019, auf den Weg zum Lindener Marktplatz gemacht, um nicht nur dem grauen Wetter zu zeigen, dass die ArbeiterInnen vom Godehardistift und dessen BewohnerInnen sich vom Gegenwind nicht unterkriegen lassen. Der Gewalt, die der gesamten Belegschaft, den SeniorInnen, den Krippenkindern, den ArbeiterInnen des Godehardistifts und den Angehörigen entgegenkommt, werden sie und wir geschlossen entgegenstehen und die Schließungspläne nicht kampflos hinnehmen.

Die DKP Hannover unterstützt die Forderungen der Belegschaft des Godehardistifts und konnte mit einer Berichterstattung im frisch gedruckten Hannoverschen Volksblatt viele Menschen auf der Demo erreichen. Mit der Online Petition auf https://www.openpetition.de/petition/online/das-seniorenzentrum-godehardistift-muss-bleiben werden der Betreiber und die Stadt Hannover aufgefordert, das Seniorenzentrum Godehardistift am bisherigen Standort und mit unverminderter Bewohneranzahl zu erhalten. Bitte zahlreich unterschreiben!