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Baltikum – ein gefährlicher Aufmarsch der NATO: Balancieren am Rande des Krieges?

Initiative ‚Frieden mit Russland‘ lädt ein:

In der Phase des Zusammenbruchs der Sowjetunion haben verschiedene hochrangige westliche Politiker der damaligen sowjetischen Führung versichert, die NATO würde nicht nach Osten ausgedehnt. Davon ist heute nicht mehr die Rede.

Im Rahmen der sog. ‚Osterweiterung‘ wurden nacheinander Polen, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, Albanien, Kroatien und Montenegro in die NATO aufgenommen. Diese Entwicklung wird aus russischer Sicht als bedrohlich angesehen, weil damit das aggressive Militärbündnis immer näher an die russischen Grenzen heranrückt. Die Gefahr eines großen Krieges in Europa ist heute wieder ganz real.

Nach dem Maidan-Putsch 2014 in der Ukraine, trennte sich die Krim von der Ukraine und wurde in die Russische Föderation aufgenommen. Im Osten der Ukraine kam es im Donbass zum Aufstand gegen die Putschisten, der sich zu einem andauernden Bürgerkrieg entwickelte. Diese Ereignisse wurde von den NATO-Staaten, insbesondere den USA, und der EU, zum Anlass genommen, die Beziehungen zu Russland noch einmal deutlich zu verschlechtern und fortan jede Gelegenheit für provokative Aktionen und Kampagnen gegen die Russische Föderation zu nutzen.

Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen wurden innerhalb kurzer Zeit in ein Aufmarschgebiet der NATO verwandelt. NATO-Verbände stehen heute nur ca. 150 km entfernt von St. Petersburg, dem früheren Leningrad.

Der INF-Vertrag zwischen der Sowjetunion und den USA, der ein Verbot von nuklearen Mittelstreckensystemen beinhaltet, war über Jahrzehnte ein zentrales Element einer internationalen Sicherheitsarchitektur. Die von den USA beabsichtigte Aufkündigung des INF-Vertrags verschärft die Gefahr atomarer Auseinandersetzung mitten in Europa. Über diese bedrohliche Entwicklung berichtet im Rahmen einer

Informations und Diskussionsveranstaltung

Dr. Uwe Markus  (Ex-Offizier der NVA d. DDR),

am 25. Januar, 19 Uhr, im Freizeitheim Linden, Hannover, Windheimstr. 4

Uwe Markus hat zusammen mit Ralf Rudolph das Sachbuch ‚Aufmarschgebiet Baltikum‘ verfasst (Phalanx-Verlag 2018)

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200 Jahre Marx

 

200 Jahre Karl Marx. 100 Jahre Novemberrevolution. 100 Jahre Gründung der KPD. 50 Jahre SDAJ und DKP. Arnold Schölzel (ehemaliger Chefredakteur der Tageszeitung junge Welt) und Lena Kreymann (SDAJ-Bundesvorsitzende) diskutieren über die Aktualität des Marxismus-Leninismus, des Klassenkampfs, sowie die Rolle der Kommunistinnen und Kommunisten und ihrer Partei. Kommt vorbei!

26. 10. 2018 19:30 Uhr im Freizeitheim Linden

DKP und SDAJ Hannover

 

Brennender Donbass

Im Donbass ist Krieg. Die derzeitige ukrainische Regierung hat sich mit Unterstützung von USA und EU 2014 an die Macht geputscht. Diese Regierung des Oligarchen (Großunternehmers) Poroschenko führt im Osten der Ukraine Krieg gegen das eigene Volk. Diesen Krieg nennt sie auf verlogene Art ATO (Anti-Terror-Operation).

Als „Terroristen“ bezeichnet sie diejenigen, die sich gegen den nationalistischen Staatsstreich seit mehr als drei Jahren wehren, die Protestaktionen in allen großen Regionen des ukrainischen Südostens organisierten. Diese Proteste wurden, wie etwa in Odessa und Charkow, blutig niedergeschlagen. Im Osten der Ukraine, im Donbass, wandelte sich die Protestbewegung in eine Aufstandsbewegung, die sich erfolgreich verteidigen konnte.

„Terroristen“ nennt die Regierung in Kiew die Menschen, die im Mai 2014 im Donezker und Lugansker Oblast erfolgreich Referenden zur Unabhängigkeit durchführten, für den Aufbau neuer staatlicher Strukturen als Volksrepubliken, deren politische Grundsätze ein multinationaler Staat, Volkseigentum an Grund und Boden und an den natürlichen Ressourcen sowie der Antifaschismus und der Kampf gegen die Oligarchen sind.

Die Machthaber in Kiew überziehen den Donbass mit einem blutigen Bürgerkrieg, dem bis heute viele tausend Menschen zum Opfer fielen und in dem zielgerichtet die Infrastruktur massiv zerstört wurde.

Doch die Volksrepubliken geben ihren Widerstand nicht auf. Der Staatsaufbau und dessen Verteidigung gehen trotz aller Angriffe und Blockaden Kiews weiter. Erfolge beim Wiederaufbau von Infrastruktur, Landwirtschaft und Industrie sind unübersehbar sowie die Versuche, die Korruption zu bekämpfen und ein für alle zugängliches Bildungs- und Gesundheitswesen aufzubauen. Betriebe ukrainischer Eigentümer wurden im Donbass unter staatliche Verwaltung gestellt.

Dieser Prozess, der auf einem Volksbündnis unterschiedlicher Kräfte beruht, verläuft nicht frei von Widersprüchen. Die Kommunisten in den Volksrepubliken gehören von Beginn an zu den aktivsten Unterstützern dieses Prozesses. Im Gepräch mit einem Gast aus Donezk besteht die Möglichkeit, sich aus erster Hand zu informieren.

Die DKP Hannover lädt ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Stanislaw Retinskij, Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Volksrepublik Donezk am 23. Oktober 2017 um 19 Uhr im Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Str. 92