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Gedenken an Ernst Thälmann

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Roter Freitag

Einladung!

Jeden Freitag 16 – 18 Uhr In unserem Büro in der Göttinger Straße 58; gegenüber der ehemaligen Hanomag.

Man wird den Kiez nicht aus aus dem Butjer (Für alle Nicht-Hannovereaner: das ist ein gewieftes Kind, aber auch ein Spitzname für Bürger aus Linden) kriegen,

aber sicher doch den Butjer aus seinem Kiez!?

Ist Greta eine Kommunistin?

Weiß nur noch die Fernseh-Comedy, wo es lang geht?

Wie verhalten sich Kommunisten in freier Wildbahn?

Stellst du dir auch manchmal diese Fragen oder vielleicht ganz andere?

Du brauchst neue Argumente für die Auseinandersetzung mit den Kindern zuhause oder den Kollegen auf der Arbeit, aber die stehen weder in der Tageszeitung noch im Internet, und im Café reden alle nur im Kreis…

Wenn du ein offenes Ohr suchst, deine Meinung zur Diskussion stellen willst oder zu einem bestimmten Thema noch gar keine Meinung hast und dich bei einer Tasse Kaffee informieren möchtest. Wenn du Probleme ansprechen willst, die dir in deiner Nachbarschaft aufgefallen sind, eigene Ideen einbringen, gemeinsam gestalten und vielleicht auch aktiv werden willst:

Dann fühl dich angesprochen und komm vorbei.

Für alles, was unsere(n) Stadt(teil) und oft auch unseren ganzen Erdball betrifft.

Eure  „Roter-Freitag-Crew“

Sabine, Matthias, Frank, David, Anke & Steffen

DKP Hannover auf dem Fährmannsfest

Am Samstag den 10. 8. und am Sonntag den 11. 8. sind wir auf dem Fährmannsfest auf der Lindener Seite (da wo es keinen Eintritt kostet) mit einem schönen Infostand vertreten. Mit einem „Unglücksrad“, der neusten UZ; vielen weiteren Materialien und dem neuen Hannoverschen Volksblatt Extra. Und am Freitag dem 9. verteilen wir das HVB auch.

Schau doch mal vorbei!

Für alle die das nicht schaffen: Hier ist das neue HVB Extra auch zum Anschauen und lesen: HVB Aug 2019 extra

Gewerkschaftliche Kämpfe in die Offensive führen

Einladung zur Podiumsdiskussion

Freitag, 16.8. 19:00 Stadtteilzentrum Freizeitheim Linden Windheimstr. 4, 30451 Hannover

Die kapitalistische Gesellschaft, in der wir leben, befindet sich im Rechtsruck. Davon zeugen nicht nur Polizeigesetze wie das Niedersächsische Polizei Gesetz oder das Erstarken reaktionärer Parteien.

Soziale Rechte, hart errungen durch die kämpferische Arbeiterbewegung, werden immer weiter abgebaut. Das Vorbild vieler Herrschenden und Besitzenden: Die Wiedereinführung der 60-Stunden-Woche samt krasser Einschränkungen gewerkschaft­licher Rechte in Österreich.

Wir stellen die Fragen: Wie kann sich die Gewerk­schaftsbewegung hierzulande effektiv wehren? Und wie kann sie dabei zurück in die Offensive gelangen?

Es diskutieren: Rainer Perschewski (Betriebs­ratsvorsitzender der Zentrale der Bahnhofsgesellschaft der „Deutschen Bahn“ und Vorsitzender der EVG-Betriebsgruppe, Landes- und Bundessprecher der EVG- Betriebsgruppen sowie Mitglied im Landesvorstand Berlin und im Bundesvorstand der EVG) und weitere ReferentInnen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von DKP und SDAJ Hannover.

DKP und SDAJ protestieren gegen US Atombomben in Büchel

Am frühen Morgen des 11. Juli blockierten Kommunistinnen und Kommunisten, unterstützt von Mitgliedern des Catholic Workers Movement und des Bremer Friedensforums zwei Tore des Fliegerhorstes der Bundeswehr in Büchel. Die Blockade des dritten Zugangs zum Luftwaffenstützpunkt auf dem 20 US-Bomben lagern wurde durch die Polizei unterbunden. Marion Köster, Mitglied des DKP-Parteivorstandes und Bezirksvorsitzende der DKP Ruhr-Westfalen wurde verletzt. Sie hat Anzeige erstattet.

Die Aktionen des zivilen Ungehorsams standen am Beginn der Aktionstage von DKP, SDAJ und den kommunistischen Parteien der Beneluxländer im Rahmen der 20wöchigen Aktionspräsenz der Friedensbewegung in Büchel. Gemeinsam mit DKP und SDAJ waren weitere internationale Friedensgruppen unter anderem aus den USA und den Niederlanden auf der Friedenswiese vor dem Fliegerhorst.

In den vergangenen Jahren waren die friedlichen Sitzblockaden der Kommunisten über mehrere Stunden geduldet worden bevor es zur Räumung kam. In diesem Jahr griff die Polizei an einem der drei Toren sofort durch, verhinderte eine Sitzblockade gewaltsam und erteilte Platzverweise. Ein zweiter Blockadeversuch wurde mit Pfefferspray im Anschlag unterbunden. „Das widerspricht den öffentlichen Äußerungen der Polizei, zu deeskalieren“, kritisierte Marion Küpker von der Initiative „Büchel atomwaffenfrei“ auf der Abschlusskundgebung der Kommunisten im Camp. „Erst haben sie uns ignoriert, dann haben sie uns belächelt und versucht, uns klein zu reden – ach, die paar Hanseln, die da auf der Wiese rumhängen. Jetzt bekämpfen sie uns“, so Küpker. Sie berichtete über den Bau des neuen über elf Kilometer langen Sicherheitszauns, zwei zusätzliche private Sicherheitsdienste und Schikanen gegen das Friedenscamp.

Grüße überbrachte auch John La Forge von der US-amerikanischen Friedensgruppe Nukewatch. Selbst in seinem Land lerne man langsam, dass man kein Kommunist sein müsse, um gegen den Abwurf einer US-Atombombe auf Russland zu sein. Er ermutigte dazu, jetzt im Widerstand gegen die Militärbasis nicht nachzulassen. Die Konsequenzen für Aktionen des zivilen Ungehorsams seien im Vergleich zu denen in seiner Heimat gering. So hätte die wenigen Aktivisten, die zur Zeit mit ihm in Büchel seien, zusammen 13 Jahre Knast abgesessen.

Ali Ruckert von der Kommunistischen Partei Luxemburgs hob als das Besondere der Tage in Büchel ihren internationalistischen Charakter hervor. Er betonte zudem die Notwendigkeit die Diskussion mit allen Menschen bis hinein in bürgerliche und religiöse Kreise zu suchen. „Der Friedenskampf muss uns einen, damit die Menschheit überhaupt eine Zukunft hat“, so Ruckert.

Für den DKP-Parteivorstand bezeichnete Björn Schmidt die US-Atombomben in Büchel als die Schande der großen Koalition und ihrer Vorgängerregierungen. Angesichts der sich zuspitzenden Aggression gegen Russland sei klar, dass es sich nicht um Museumsstücke handele, sondern diese Bomben für den Krieg bestimmt seien. Schmidt forderte ihren sofortigen und bedingungslosen Abzug. Die Bundesregierung müsse endlich aufhören den USA das deutsche Territorium als Waffenlager und Aufmarschgebiet zu Verfügung zu stellen.

Der Youtube Film der Aktionstage mit der #SDAJ und der #DKP in Büchel ist online. #bücheldichtmachen
Bitte auch weiterleiten!

https://www.youtube.com/watch?v=lMj7L-ZsAdI

Auf, auf zum Subbotnik II

Die DKP Hannover hat es nach einer zweimonatigen Pause wieder geschafft, eine tatkräftige Brigade von einer Genossin und drei Genossen für einen Subbotnik an der Karl-Liebknecht-Schule in Leverkusen zu mobilisieren.

Zwei Monate sind auf der sehr gut organisierten „Baustelle KLS“ eine Ewigkeit. Viel ist passiert. Neue Räume sind entstanden. Bekannte Wege endeten an neuen Mauern. Fenster wurden eingesetzt und vieles mehr. Kurz: Rück- und Aufbau an jeder Ecke und auf jeder Etage.

Nach der Baustellenvisite hieß es dann auch wieder für uns drei Tage voller Einsatz am Haus. Ein anstrengender Einsatz, aber ein befriedigender Einsatz.

Durch das Mitwirken am Unternehmen KLS für den Fortbestand (und das Privileg) einer eigenen Parteischule der DKP zu sorgen, hat bei allen von uns ein Gefühl der Verantwortlichkeit und der Zugehörigkeit hervorgerufen. Anders kann man sich auch nicht erklären, wie und warum Genossen im Rentenalter (teilweise ab August 80-jährig) mit den vorgeschriebenen 25-kg-Steinen Mauern hochziehen, Böden aufreißen, Erde und Gehwegplatten abtragen und vieles mehr; und somit jeden Subbotnik sicherstellen, dass es weiter und voran geht.

Würden sie hier sprechen, wären „Selbstverständlich!“, „Notwendig!“ die Begriffe, die mit Sicherheit fallen würden. So „selbstverständlich“ wie es ebenfalls für die genannten „Genossen alter Schule“ war, zwischen den Subbotniks noch am Festival der Jugend von der SDAJ mitzuwirken.

Davor ziehen wir mit muskelkaterschwerem Arm den Arbeiterhelm.

Die Karl-Liebknecht-Schule ist eine kollektive Aufgabe, zu deren Gelingen wir alle beitragen können und sollten – zum Beispiel beim nächsten Subbotnik vom 20. – 29.08. mit (alten) bekannten und (jungen) neuen Genossen!

*FRIED

Gegen das Vergessen: Morgen werden 22 Stolpersteune für Opfer des Faschismus verlegt.

Stolperstein für Kurt Willkomm
Foto von Bernd Schwabe

An zwölf Orten in Hannover werden morgen insgesamt 22 Steine durch den Künstler Gunter Demnig verlegt. Um 9 Uhr wird mit der Setzung von einem Stolperstein für Wolfgang Frommhold begonnen, wenn der letzte um 15.20 Uhr verlegt wurde, sind insgesamt 423 Stolpersteine im Stadtgebiet Hannovers verteilt. Die 10 cm × 10 cm × 10 cm großen Stolpersteine sind als Betonquader mit Messingtafel in den Bürgersteig vor den Häusern eingelassen, in denen die Opfer des Faschismus ihren letzten Wohnsitz hatten. Die Aufschriften informieren über ihren Namen, ihr Alter und ihr Schicksal.

Auch für einen der bekannteren hannoverschen Widerstandskämpfer gegen den Faschismus, den Sozialdemokraten Wilhelm Bluhm (geb.24. Dezember 1898 in Linden), der sich in der Widerstandsbewegung Sozialistische Front engagierte, von den Nazis 1936 verhaftet wurde und am 25. Juli 1942 im KZ Sachsenhausen, Oranienburg starb, wurde vor der Nedderfeldstraße 8 in Linden-Nord ein Stolperstein gesetzt. Zudem ist unweit seines letzten Wohnortes an einem Gebäude des Kulturzentrum Faust in Linden eine Gedenktafel angebracht.

Unter den Opfern, für die bisher Stolpersteine in Hannover verlegt wurden, befinden sich:

1 Deserteur, 12 Homosexuelle, 334 Jüdinnen/Juden, 2 Künstler und Schriftsteller, 9 Opfer der Krankenmorde, 13 politisch Verfolgte, 32 Sinti und Roma, 4 Wehrkraftzersetzer, 2 Zeugen Jehovas.

Wir erinnern in diesem Zusammenhang an den Kommunisten Kurt Willkomm für den 2008 ein Stolperstein in der Lister Meile 83 verlegt wurde.

Nachdem die reaktionärsten Kräfte des deutschen Monopolkapitals 1933 die Regierungsgeschäfte an die Hitler – Faschisten übergeben hatten und darauf die legalen Parteiorganisation zerschlagen war beteiligte sich Willkomm an der Reorganisation der niedersächsischen Sektion der Partei im Untergrund. Am 5. November 1933 wurde er durch die Hannoverschen Gestapo verhaftet. Er verstarb elf Tage später im hannoverschen GestapoHauptquartier an den Folgen der ihm in der Haft beigebrachten Misshandlungen.

Nachdem die reaktionärsten Kräfte des deutschen Monopolkapitals die Regierungsgeschäfte im Frühjahr 1933 an die Hitler-Faschisten übergeben hatten und darauf die legale Parteiorganisation zerschlagen worden war, beteiligte sich Willkomm an der Reorganisation der niedersächsischen Sektion der Partei im Untergrund. Am 5. November 1933 wurde er durch die hannoversche Gestapo verhaftet. Er verstarb elf Tage später im hannoverschen Gestapo Hauptquartier an den Folgen der ihm in der Haft beigebrachten Verletzungen. Weiterlesen